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13 Thesen für eine positive Entwicklung des Golfsports in Deutschland

 

Abmahnversuch des DGV

 

Ein kaum nennenswerter Mitgliederzuwachs, Insolvenzen bei Golfanlagen – etwas läuft falsch beim Golfsport in Deutschland. Das Vorurteil in der Bevölkerung, Golf sei ein elitärer Sport, sollte so schnell als möglich abgebaut werden. Doch wer hier neue Wege gehen will und auf Innovationen hofft, tut sich schwer.

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Dr. Josef Hingerl

Mit seinen 13 Thesen erregte Dr. Josef Hingerl schon im Vorfeld des DGV-Verbandstages Aufsehen. Beim letzten Verbandstag passierte dann: nichts!

Erst danach, als Hingerl dem DGV-Präsidenten Hans Joachim Nothelfer in einem Brief „Manipulierte Berichterstattung des DGV über den Verbandstag am 12.04.2014“ vorwarf, kam Bewegung in die Sache – in Form eines Abmahnversuchs des Deutschen Golf Verbands. Josef Hingerl wird darin aufgefordert, „in angemessener Frist“ seine Aussagen zu revidieren und davon Mitteilung zu machen.

Dr. Josef Hingerl antwortete in „angemessener Frist“, nur vielleicht nicht so, wie der DGV sich das vorgestellt hat. Natürlich bleibt der Manipulationsvorwurf aufrecht erhalten. Nur einer der markigen Sätze: Es gehört schon eine Portion Chuzpe dazu, auch nach meinem klarstellenden Schreiben zu den Veröffentlichungen über den Verbandstag noch weiter zu behaupten, dass auf dem Verbandstag etwas zum Programm 2018 „entschieden“ worden sei. Sie haben es ja im Hinblick auf die aufgebrachte Stimmung vor dem Verbandstag nicht einmal gewagt, einen Antrag zu stellen, aus Furcht zu unterliegen.“

 


Abmahnschreiben des DGV

Abmahnschreiben des DGV

Abmahnschreiben des DGV

Und hier die Antwort von Dr. Josef Hingerl auf das Schreiben des DGV vom 8. Mai 2014

 

 

Schreiben an

 

Präsident Nothelfer

Präsidentinnen und Präsidenten zur Information

 

Abmahnungsversuch des DGV zur Behauptung der manipulierten Berichterstattung des DGV

Weitere Meinungsmanipulation des Präsidenten bei der Themenauswahl für die Arbeitsgruppen

Erklärte Nichtteilnahme Dr. Hingerl zum ersten Treffen am 22.5.2014

VcG-Thema unter „ferner liefen“: 1,6 Mio € für DGV oder 25 Mio € für Mitglieder?

 

Sehr geehrter Herr Präsident Nothelfer,

sehr geehrter stellvertretender Präsident Dunkerbeck,

 

Ihr Schreiben vom 8.5.2014 und die Einladung zu den Arbeitsgruppen bestärken meine Auffassung:

 

  1. Die Aussage, die Berichterstattung des DGV sei manipuliert, bleibt aufrecht erhalten

 

Ihre Presseerklärung

Es wurde entschieden, auf dem vom Präsidium mit dem Programm 2018 aufgezeigten Weg weiterzugehen …“

 

ist falsch und bleibt falsch, auch wenn Sie weiter in der Presse den Eindruck erwecken, über das Programm 2018 sei abgestimmt worden.

 

Es gehört schon eine Portion Chuszpe dazu, auch nach meinem klarstellenden Schreiben zu den Veröffentlichungen über den Verbandstag noch weiter zu behaupten, dass auf dem Verbandstag etwas zum Programm 2018 „entschieden“ worden sei. Sie haben es ja im Hinblick auf die aufgebrachte Stimmung vor dem Verbandstag nicht einmal gewagt, einen Antrag zu stellen aus Furcht zu unterliegen.

 

Sie haben - bei gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Mitgliedern wie immer von hochkarätigen Anwaltskanzleien sicher auch jetzt Rechtsrat eingeholt, ob Sie mit Erfolg gegen meine Vorwürfe der Meinungsmanipulation gerichtlich vorgehen können. Ihr Brief zeigt: Sie haben die eindeutige Antwort bekommen, dass da keine Chance besteht. Ich bin aber auch gern bereit, die Diskussion sachlich weiterzuführen. Das setzt allerdings voraus, dass Sie über den Verbandstag ordnungsgemäß berichten und den dort erkennbar gewordenen Willen der Mitglieder nicht verfälschen. Denn ich will weder den Verband, noch dessen Organe, noch Personen „herabwürdigen“. Es geht mir um das verheerende Image des deutschen Golfsports, das kurzfristig ins Positive gekehrt werden muss, und um viele Millionen Euro, die über die VcG jährlich - zu Lasten der Händler- an die Anlagen und Vereine fließen könnten.

Leider höre ich jetzt immer häufiger, wie der DGV in der Presse auf die Meinungsbildung Einfluss nimmt. Sie werden verstehen, dass mich das besonders sensibilisiert. Ich kann daher trotz Ihres Abmahnversuches zu diesen Themen nicht schweigen.

 

  1. Neue Meinungsmanipulation durch Themenbildung bei den Arbeitsgruppen

Es freut mich zunächst, dass die Verbandsführung meine Vorschläge zur Bildung von Arbeitsgruppen aufgegriffen hat und dass sich dafür bereits 50 Personen gemeldet haben. Es wäre für die Mitglieder aber interessant zu wissen, wer jetzt mitarbeitet. Eine Veröffentlichung im Internet würde verlorenes Vertrauen wieder herstellen.

Ich hatte in meinen Rundschreiben bereits erklärt, dass ich für eine Arbeitsgruppe nicht zur Verfügung stehe. Ich wäre evtl. lediglich bereit gewesen das Geschehen für die Mitglieder zu begleiten. Das hat sich ja erübrigt. Nun bekomme ich eine Einladung zum 22.5.2014 zu folgenden Themen:

 

-Image/ Golfergewinnung und Golferbindung

-Management/ Unterstützung vor Ort

-DGV-Ausweis/Verbandsservices/clubungebundenes Golf (einschließlich VcG)

 

Als Kontrast dazu noch einmal meine Themen:

1. Vermarktung von Fernmitgliedschaften über die VcG für die Mitglieder des DGV. Keine Vermarktung eigener Mitgliedschaften durch die VCG.

 

2. Paradigmenwechsel im Golf

Die Marke Golf wird in ihren Kernaussagen in Bezug auf den Markt neu definiert.

 

3. Bestimmung von Zielgruppen, die kurzfristig als Mitglieder gewonnen werden können.

 

4. Erarbeitung von Marketinginstrumenten zur Erreichung eines Mitgliederstandes von 1 Mio Mitglieder innerhalb von 5 Jahren.

 

5. Erarbeitung eines Konzepts zur wirtschaftlichen Stärkung der Golfanlagen.

 

Leider manipulieren Sie weiter die Meinungsbildung im Verband dadurch, dass Sie das uns alle betreffende Thema VcG, bei dem es um viel Geld geht, durch die Themenbildung bei den Arbeitsgruppen an den Rand drängen und so eine Umstrukturierung schon im Vorfeld erheblich erschweren.

 

Wenn durch die Themenbildung

-DGV-Ausweis/Verbandsservices/clubungebundenes Golfen (incl. VcG)

 

das Thema VcG nur noch in Klammern erscheint, dann ist klar, dass eine Veränderung bei der VcG von Ihnen, nicht gewollt ist. Es ist zeitlich für eine Arbeitsgruppe nicht möglich, neben den Themen DGV-Ausweis, das groß streitbehaftet ist, und den Verbandsservices, wo es auch viel zu klären und auszumisten gibt, das Kardinalthema VcG ausreichend für eine Entscheidung der Mitglieder vorzubereiten. Vielleicht ist das durch die Themenmassierung beabsichtigt. Das Thema VcG muss aber eine eigene Arbeitsgruppe haben – jedenfalls aus Sicht der Mitglieder, auch wenn der Vorstand das anders sehen mag.

 

Ich bin daher nach wie vor dafür, eine eigene Arbeitsgruppe zur Zukunft der VcG zu bilden, in der dann das clubungebundene Golfen noch mit behandelt werden kann.

 

Alle diejenigen, die gegen meine Anträge gestimmt haben (hauptsächlich die Landesverbände), mögen sich vor Augen führen, wie der Vorstand Themen, die angepackt werden müssen, umgehen, um seine Interessen zu sichern. Es geht letztendlich darum, ob Herr Nothelfer und Herr Dunkerbeck weiter jährlich € 1,6 Mio zur Verfügung des Vorstands für den DGV- Haushalt von der VcG überwiesen erhalten oder ob wir Mitglieder über die Umstrukturierung der VcG € 25 Mio zugeteilt bekommen können. Dieses Geld ist bereits im Umlauf, nur falsch verteilt. Im Augenblich kassieren den größten Teil die Händler, die wie die VcG keinen Golfplatz haben, sondern nur einen Computer. Die VcG muss für uns Mitglieder arbeiten. Sie hat eine schlagkräftige Organisation. Sie kann für uns kurz bis mittelfristig 15 mal mehr erwirtschaften als für den DGV (1,6 Mio € für den DGV gegen 25 Mio €für die Mitglieder).

Da stimmt wieder die zitierte Aussage des Herrn Dunkerbeck: Ich kassiere lieber zweimal bei der VcG, einmal den vollen Mitgliedsbeitrag und dann noch einmal die 1,6 Mio €. Unsere € 25 Mio € interessieren ihn nicht. Er denkt nur an das DGV-Säckel als Schatzmeister und schadet dabei den Mitgliedern - im Durchschnitt sind das € 35.000 pro Anlage.

Sie sehen, es geht bei meiner Vorstellung von der Arbeit der VcG um € 25 Mio für die Mitglieder. Herr Nothelfer und Herr Dunckerbeck stecken dieses für die Mitglieder wirtschaftlich wichtige Thema an letzte Stelle in die Themenkiste DGV- Ausweis und Verbandsregularien. Da bleibt wenig Phantasie übrig für Zukunftsvisionen. Würden wir die 600.000 potentiellen Golfer für Fernmitgliedschaften gewinnen können, würden wir über € 180 Mio. reden. Daher ist es sicher besser, dass der DGV sich mit der sportlichen Seite des Golfens befasst und nicht mit der unternehmerischen. Das ist auch satzungsmäßig so vorgesehen.

Zu meiner Einladung erhielt ich ein langes Informationsblatt über die Auslagen, die ich bei einer Teilnahme geltend machen könnte, also über € 0.30 pro Km und eine Übernachtungspauschale von € 20, wenn ich keinen Beleg vorweise. Über Millionenbeträge zugunsten der Mitglieder bei Umfunktionierung der VcG finde ich in der Einladung nichts bzw. den Versuch, das Thema VcG schon gar nicht ausreichend diskutieren zu lassen; sonst hätte eine eigene Arbeitsgruppe zu diesem Thema gebildet werden müssen, wie ich vorgeschlagen hatte .

Neben den € 1,6 Mio an den DGV gehen von der VcG € 350.000 an den Solheimcup und € 670.000 in die Werbung, die gegen die Interessen der Mitglieder gerichtet ist. Jede Anlage trifft dabei rechnerisch ein Anteil von knapp € 10.000. Nur weil wir Golfanlagen haben, kann die VcG - zu Dumpingpreisen - (€ 149) Umsätze machen, von denen die Mitglieder wenig haben.

  1. Transparenz bei den Arbeitsgruppen

Ich bin neugierig, ob tatsächlich die Gruppenbildung und die Arbeit der Gruppen für die Mitglieder transparent gestaltet werden. Bis jetzt ist das nicht der Fall, denn weder die Teilnehmer der Arbeitsgruppen noch wir Mitglieder wissen, wer die konzeptionelle Arbeit macht und wessen Interessen dabei vertreten werden...

Ich wünsche allen Beteiligten ein gutes Gelingen. Zudem spreche ich denen, die sich gemeldet haben, meinen persönlichen Dank für das Engagement aus.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Josef Hingerl

(Präsident mult)

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