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Meldung der BVGA-Newsmail 07/20124

 

DGV-Verbandstag am 12.4.2014

 

Anträge zum Thema Werbespot/Imagefilm Golf

 

Die jüngst vom DGV veröffentlichten Marktzahlen sind besorgniserregend. Gerade deshalb machen sich viele Verantwortliche von Golfclubs und Golfanlagen große Sorgen, dass wieder ein Jahr ohne Wachstum droht und keinerlei Maßnahmen getroffen werden, um die Gesamtsituation spürbar zu verbessern.

Aus diesem Grund kann die Gemeinschaft der Golfclubs/Golfanlagen nun gemeinsam versuchen, etwas zum Positiven zu verändern. Hierzu werden rechtzeitig für den kommenden DGV-Verbandstag am 12. April 2014 in Frankfurt/Main einige Anträge gestellt. Im Wesentlichen geht es darum, Vorstand und Präsidium des DGV im positiven Sinne und zum Wohle aller Golfclubs/Golfanlagen anzuweisen,

 

- unverzüglich die sofortige Konzipierung, Produktion und Ausstrahlung eines Werbespots oder Imagefilms „Golfsport“ im öffentlich rechtlichen Fernsehen (ARD/ZDF) durchzuführen,


- diesen Werbespot oder Imagefilm zu finanzieren (vorrangig aus Sonderausschüttungen der VcG),

 

- und über die Entwicklung des Werbespots oder Imagefilms laufend den DGV-Mitgliedern zu berichten.

 

Hier wurde auf den Punkt genau erkannt, wo der Schalter mit einem ausgezeichneten Vorschlag umzulegen ist, um die Problematik seriös und vielversprechend zu korrigieren. Wie realistisch dieses Vorhaben ist, zeigt die völlig transparente Darstellung der Kosten für Werbung auf den Internetseiten von ARD und ZDF.

Interessensgemeinschaften aus anderen Branchen haben dies bereits erfolgreich geschafft und damit eine positive Wirkung auf die Nachfrage für ihr Angebot erzielt. Man geht also kein Abenteuer ein und kann unter Beweis stellen, dass man gemeinsam für Golf etwas bewegen kann. Eine Initiative also, die von allen Entscheidungsträgern beim kommenden DGV-Verbandstag am 12.4.2014 in Frankfurt/Main unterstützt werden sollte.

Was will uns dieser Junge sagen? Richtig: Unternehmt – auch von Seiten des Verbands – endlich etwas, damit der Golfsport in Deutschland ein besseres Image und die Akzeptanz bekommt, die er verdient.

Kommentar

 

Eine lobenswerte Initiative, die eigentlich schon vor längerer Zeit vom Deutschen Golf Verband hätte ergriffen werden müssen. Es gibt zu denken, wenn PolitikerInnen wie Monika Heinold, grüne Finanzministerin von Schleswig-Holstein, bei Steuerhinterziehern ungeniert das Golfspieler-Vehikel bemüht.

Doch nun wird sich nach dem nächsten DGV-Verbandstag hoffentlich auf Anregungen von außen mit einem Werbespot/Imagefilm etwas bewegen und dem Golfsport in Deutschland zu einem positiveren Ansehen verhelfen.

 

Der Bundesverband Golfanlagen e.V. wird die Initiative Werbespot/Imagefilm zum Wohle aller Golfclubs/Golfanlagen pro-aktiv bewerben – und das ist gut so! Zu lange ignorierte man seitens des DGV das negative Image und die beständig sinkenden Zahlen neuer Golfspieler. Statt dessen wurde etwas eingeführt, was überflüssiger nicht hätte sein können: die sogenannte „freiwillige“ Ausweiskennzeichnung mit einem Hologramm, das nur eines geschafft hatte – den Ruf Deutschlands als Bürokratenländle zu festigen.

Nun werden die (bitte hartnäckig vorgebrachten) Anträge für einen Werbespot/Imagefilm hoffentlich auf fruchtbaren Boden fallen. Der BVGA sieht diese Aktion als wichtige Leistung seines Verbandes, um den wahren Bedürfnissen der Golfclubs und Golfanlagen endlich Gehör zu verschaffen. Weg gehört wurde lange genug. Wenn jetzt nicht etwas passiert, wenn man jetzt nicht Druck macht, dann wird Golf tatsächlich zu dem, was der damalige Innenminister Thomas de Maizière im Rahmen der kläglich gescheiterten Bewerbung für den Ryder Cup 2018 ebenso locker wie unwissend formulierte – zu einer Randsportart.

Fred König

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