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Antrittsgelder futsch

 

No Money für den Tiger

 

Das war ja nun wirklich abzusehen: Die Turnier-Organisatoren der Abu Dhabi HSBC Golf Championship und der Omega Dubai Desert Classic verzichten auf einen Antritt von Tiger Woods. Dafür mussten die Veranstalter in früheren Woods-Zeiten nämlich ordentlich blechen – die Rede ist von zwei und drei Millionen US-Dollar. Bei anderen Turnieren dürfte es ähnliche Entscheidungen geben. Fazit: No money für dern Tiger.

Tiger Woods (Foto: Nike)

Natürlich ist Tiger Woods immer noch ein großer Name im Golfsport – jedenfalls in der Erinnerung. Es gab wohl keinen anderen Golfer, der so in aller Munde war. Gary Player, Jack Nicklaus, Arnold Palmer und wie sie alle hießen – in Golferkreisen bekannte Größen. Deutsches Paradebeispiel für eine lang anhaltende Golf-Karriere: Bernhard Langer. Tiger war allerdings auch für Leute ein Begriff, die mit dem Golfsport nichts am Hut haben.

 

Doch eines Tages gab es Probleme für den erfolgreichen Super-Golfer. Da war diese dumme Geschichte sexueller Eskapaden, in deren Verlauf ihm Ehefrau Erin offenbar das 7er-Eisen um die Ohren haute, dann die Scheidung, immer wieder Verletzungen, lange Spielpausen – derzeit liegt Woods auf Rang 17 der Weltrangliste. Und wann er nun letztlich wieder bei einem großen Turnier antreten wird, steht in den Sternen. Vielleicht im Dezember bei der World Challenge.

 

Antrittsgelder kassieren heute andere. Rory McIlroy beispielsweise. Tiger Woods präsentiert heute nicht mehr den Top-Golfer, für den riesige Summen dafür bezahlt werden, damit er überhaupt zu einem Turnier kommt. Goethe schrieb einmal, dass alles seine Zeit hat. Genau das trifft offenbar auch auf Tiger Woods zu.

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